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- 7.6.2007: "Empören Sie sich auch in der Türkei!"
- 28.5.2007: Muslime kritisieren Bischof Huber
- 17.5.2007: McDonald's testet Big Mäc für Muslime
- 4.5.2007: Der richtige Dreh um das Herz
- 4.5.2007: "Kopftuch fördert Integration"
- 4.5.2007: Allahs Botschaft für ein Millionenpublikum
- 4.5.2007: Ich will kein Mitleid für mein Kopftuch
- 3.5.2007: Baha'uddin Walad: Die Stadt der Fröhlichkeit
- 2.5.2007: Islam-Konferenz tritt auf der Stelle
- 30.4.2007: Abfahrt
Blogroll
Verfasser-Archiv
Ich will kein Mitleid für mein Kopftuch
4.5.2007 von Omar aus Münster.
Ayten Kilicarslan erzählt im Interview in der TAZ, was sie als Vertreterin des größten islamischen Dachverbandes Ditib auf der Islamkonferenz erreichen will.
Wissen Sie, ich bin gegen Parallelgesellschaften. Wenn man keine muslimische Parallelgesellschaft haben will, dann muss man die Muslime in die Mehrheitsgesellschaft aufnehmen, auch wenn sie als Muslime kenntlich sind.
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Baha’uddin Walad: Die Stadt der Fröhlichkeit
3.5.2007 von Omar aus Münster.
Baha’uddin Walad, der Vater von Jalaluddin Rumi, hat mit seinem Ma’arif ein ganz eigentümliches Werk geschrieben, wie Hellmut Ritter (mit Rückgriff auf den Autor Furuzanfar) in der Zeitschrift Oriens beschreibt:
Den Rest des Eintrags lesen »
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Abfahrt
30.4.2007 von Omar aus Münster.
Die Abfahrt verläuft umgekehrt zur Ankunft. Koffer packen, Auto besteigen, man läßt Lefke hinter sich, fährt schnurgerade auf die Hauptstrasse in Gemikonagi zu … Doch halt: Ist nicht alles wie verwandelt!? Das kurze Stück Meer in Gemikonagi, auf das man zufährt, leuchtet windstill und verheissungsvoll wie ein Stück vom Paradies, die Berge des Pentadaktylos leuchten im Morgennebel voll Liebe, der Wagen rollt sanft und sicher auf Engelsschwingen, das Herz ist ruhig und heiter (auch wenn man genau weiß, dass später der Wind wieder auffrischen und es in Unruhe versetzen wird…), statt Ungeduld ist grenzenlose Geduld angesagt. Und jetzt erst fällt mir auf, dass am Anfang und Ende dieses Weges ja zwei heilige Frauen stehen - Hajji Anne in Lefke und Hala Sultan in Larnaca (möge Allah mit ihnen zufrieden sein und ihr Andenken heiligen).
Was habe ich in dieser kurzen Woche noch erlebt/gelernt?
Ich habe dank der guten Versorgung (abgesehen vom Döner
) bestimmt zwei Kilo zugenommen, worüber mich aber das Sheikh(?)-Wort “Ein Mann ohne Bauch ist wie ein Haus ohne Möbel” hinwegtröstete. Noch ein türk. Spruch (von Sawasch): “Sei heilig wie Wasser.” hm, okeee… Und hier der dritte Spruch (aus dem Hagakure), der mir ab und an half: “Matters of great concern should be treated lightly. - Matters of small concern should be treated seriously…” (MP3)
Ach ja, und dann die obligatorische Frage am Abend des Abreisetags: “Who is going to die?” (Abdullah meldet sich vorlaut: “Ich! Ich!”) … ähem, es hieß wohl: “Who is going today?”
Wie auch immer - wir kommen wieder! Insha’llah ganz bestimmt …
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Lefkoşa
30.4.2007 von Omar aus Münster.
Als ich vor der Selimiye-Moschee stehe, kommt mir eine “nette” Erinnerung an die guten alten Tage hoch, als alle Gaeste spaet abends mit Sheikh Effendi in dem kleinen Raum dinierten, der heute zwischen Sheikh-Haus und Moschee liegt:
Nach dem Juma in Lefkoşa hatte Jamaluddin auf Geheiss des Sheikhs etwas “Besonderes” aus einem Süssigkeitenladen direkt neben der Moschee mitgebracht, das dem hohen Besuch nach dem überreichen Mahl als krönendes Abschlussdesert kredenzt werden sollte. Wir kannten diese lokale Spezialitaet nicht und bıssen herzhaft und frohgemut in die an Halva erinnerende Süssspeise. Würg. Kau. Würgwürg. Kaukau… Hm, was war denn das?? Nachdem wir den ersten Bissen noch halbwegs würdevoll hinunterbekommen hatten, bot uns Sheikh Effendi noch mehr an: Es sei noch etwas da, wer hat noch nicht, wer will nochmal?! Alle lehnten dankbar ab - es war “Ox-Food”, der (fast) ungeniessbare Bodensatz aus den Sesammus-Faessern. Und Sheikh Effendi hatte seinen Spass mit uns, er amüsierte sich köstlich über uns!
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Siebter Tag - Rosen aus Sheikh Effendis Garten
30.4.2007 von Omar aus Münster.
Sheikh Effendis Garten in Lefke erstrahlt zur Zeit in herrlicher Blütenpracht, hier einige der schönsten Rosen.
Weitere Rosen …

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Sechster Tag - Sohbet
29.4.2007 von Omar aus Münster.
Sheikh Effendi hält zur Zeit nur an Sonntagen eine Sohbet - nach dem Mittagsgebet, zu dem auch viele Gäste kommen. Diesmal ging es um ein Prophetenwort, dass man nie aufhören sollte zu lernen. Sheikh Effendi stellte als erstes und wichtiges Lernziel heraus, dass man sich selbst kennen sollte. Das Wissen um das Wesen und die Schöpfung der eigenen Person - physisch und geistig. Das gesamte Wissen aller Wissenschaftler würde noch nicht mal ausreichen, auch nur einen Moskito zu verstehen - um wieviel weniger dann einen Menschen! Die komplette Lecture ist demnächst hier zu finden - wie alle Lectures als Podcast.
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Deutsche Schule
29.4.2007 von Omar aus Münster.
Von kaum jemand beachtet hat sich seit einem 3/4 Jahr eine kleine deutschsprachige Schule in Lefke etabliert. Unter der vorbildlichen und ehrenamtlichen Anleitung von Schwester Hamida lernen hier fuenf Kinder Deutsch, Mathematik, Englisch, Sachkunde und Religion. Sport wird von Habiba unterrichtet, Sticken von Hajji Rukiya, der Tochter von Sheikh Effendi, und schliesslich Zeichnen bei Elef, der Tochter von Selma aus Berlin.
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